Montag, 17. September 2007

Tag 11: Nairn Falls nach Salmon Arm = 410 Km

Das Wetter ist nun tatsächlich schlechter geworden. Konnte ja auch nicht so weiter gehen. Es regnet immer mal wieder, als wir uns auf den Weg Richtung Lillooet und Cache Creek machen. Da das Wetter ohnehin nicht zum Verweilen in „Irgendwo“ einlädt, erreichen wir nach einer Berg- und Talfahrt Cache Creek. Hier machen wir einen kurzen Stopp, um zu telefonieren und einen Kaffee zu kaufen. Die Strecke zwischen Pemberton über Lillooet bis Cache Creek ist landschaftlich überaus eindrucksvoll: enge Täler mit sehr schönen Bach-/Flussläufen, hohe Berge und riesige Seen. Aber man schafft auch nicht viel Kilometer, weil die Straße recht schwierig verläuft. Der von uns ausgeguckte CG Steelhead bei Savona entfällt: Sieht aus wie „bei Hempels“: Nix für uns. Mag ja auch am Wetter liegen, aber der geht so gar nicht.
Da es ab und zu leicht nieselt, entscheiden wir uns, weiterzufahren. Über Kamloops, wo wir einen kurzen Stopp am Visitor Center machen, erreichen wir Salmon Arm. Wir fahren auf den KOA CG, nach dem uns andere CG nicht so gefallen haben. Wir brauchen bald wieder einen CG in einem Provincial Park. Die sind einfach schöner gelegen. Der Regen hat aber aufgehört und die Sonne scheint wieder durch die Wolken. Wir sitzen noch eine Zeit draußen bei einem Glas Wein und rätseln übe den weiteren Fahrtverlauf nach. Welche Richtung soll es denn wohl werden? Wir haben schon rund 2000 Km auf dem Tacho. Wir schlafen mal drüber. Gute Nacht.

1 Kommentar:

Wolfgang Lintl hat gesagt…

Moin aus Bremen.
Toller Reisebericht und toller Blog. Schön, dass ich eine gute Anregung liefern konnte. Ähnlich wie bei uns ist in Kanada wohl auch Kilometer fressen angesagt. Allerdings scheinen die Campingplätze in Australien doch etwas schöner/natürlicher/weniger gefüllt. Ich hoffe, bis zum Schluss der Reise gibt es noch mehr Geschichten und Bilder. Wegen des Umzugs und wegen des Stress bin ich leider erst jetzt dazu gekommen, den Blog zu verfolgen. Ab sofort wird täglich nachgesehen.
Gruß
Wolfgang Lintl